Wo werden wir glücklich, wenn uns nichts mehr glücklich macht?

„Folge dir selbst und was du suchst, findet dich.“ (Seom)

Seien wir mal ehrlich… wieviel Zeit und Energie verwenden wir darauf, uns ein Leben zu erschaffen, von dem wir glauben, dass wir es zum „Glücklich-Sein“ brauchen?

Wieviel Zeit geht bei uns für die Partnersuche drauf?

Für das Finden des „perfekten“ Jobs für uns?

Für den Versuch, so zu werden, wie uns unser Partner braucht oder den Versuch, den Partner in seiner Veränderung so zu unterstützen, dass er danach mit uns besser klarkommt?

Für das Heraussuchen der Klamotten, in denen wir am besten aussehen?

Für das Erledigen von Aufgaben, von denen wir hoffen, dass wir uns besser fühlen, sobald sie erledigt sind?

Für die Auswahl der perfekten Möbel für unsere Wohnung und für den Versuch, alles so ordentlich und sauber wie möglich zu halten?

Was wäre, wenn…

… wir uns mit dem Versuch, unsere Umstände so befriedigend wie möglich zu erschaffen…

… uns eigentlich mehr und mehr von dem entfernen, was uns tatsächlich glücklich macht?

„Und damit tu ich frohe Kunde, Digga!“ (Zitat von Johannes Wolfgang von Göthe)

Denn:

In bestimmten Lebensstationen (besonders in der, die wir „Depression“ nennen) haben wir plötzlich keinen Antrieb mehr, Dinge im Außen anzugehen.

Was wäre, wenn…

… das KEIN Zeichen dafür wäre, dass wir jetzt „schwächer“ sind als vorher? Was wäre, wenn der fehlende Antrieb Dinge zu tun und andere zu verändern, uns bewusst davon abhalten will, das zu tun?

Wie oft schaust du zurück, zu den Zeiten, zu denen noch alles einfacher war? Wie oft schaust dir neidisch das Leben der Anderen an. mit dem Gedanken „Warum können die einfach so glücklich sein und ich nicht?“ ?

Was wäre, wenn…

… du gar nicht „schlechter“ oder „gestörter“ als diese Menschen wärst…

… sondern einen Schritt weiter?

Osho wurde einmal von einer seiner Schülerinnen gefragt:

„Seit ich bei dir lerne, bekomme ich immer mehr Probleme. Bist DU derjenige, der mir diese Probleme gibt, um an ihnen zu wachsen?“

Osho antwortete einfach: „Richtig, du erkennst mehr Probleme. Aber es ist nicht so, dass diese Probleme nicht schon immer da waren. Nur jetzt bist du achtsam und bewusst genug, um sie zu erkennen. Bisher haben sie dein Handeln nur aus dem Verborgenen gesteuert, jetzt jedoch siehst du sie klar vor dir. Ein erster Schritt, um die Kontrolle über dein Leben wiederzugewinnen.

Ja, ich weiß, das ist nicht immer einfach.

Wenn wir uns auf einer neuen Ebene unseres Lebens befinden, haben wir plötzlich keinen Plan mehr.

Die Dinge, die früher funktioniert haben, um uns glücklich zu machen, funktionieren nicht mehr. Einerseits, weil wir keinen Antrieb mehr für diese Dinge haben und andererseits weil sie, WENN wir uns dann DOCH mal dazu überwunden haben, nicht mehr die Freude bringen, dir wir ihnen früher abgewinnen konnten.

Das macht Angst. Das ist ungewohnt.

Vor allem, weil da nicht nur die Umstände etwas unsicherer werden, sondern auch plötzlich Gefühle und Gedanken in uns auftauchen, die uns in Zustände ziehen, denen wir uns (noch) nicht gewachsen fühlen.

Aber genau dort geht der Weg hin: Raus aus dem Umfeld, rein in uns selbst.

Diese Gefühle in dir WOLLEN dich mal für eine Weile davon abhalten, deine ganze Energie ins Außen zu stecken.

Sie WOLLEN, dass du ihnen zuhörst, sie annimmst, sie mit durch den Tag nimmst.

OHNE sie weghaben zu wollen. OHNE sie zu betäuben. OHNE sie abzulehnen.

Du darfst deine Energie, Produktivität und gute Laune auch mal beiseite lassen. Es ist völlig in Ordnung, auch mal schlecht drauf zu sein.

JA, auch wenn es mal ein paar Monate oder Jahre länger dauert. Verglichen mit deiner gesamten Lebensdauer ist das nur eine kleine Vorbereitung auf das, was auf dich noch warten wird, wenn du in dieser neuen Ebene des Lebens ein wenig klarer siehst.

„Das Leben bereitet deinen Segen nicht auf dich vor. Es bereitet dich auf den Segen vor.“

Denn diese Bewusstheit, die dich jetzt mehr Probleme wahrnehmen lässt als vorher…

… ist auch dieselbe Bewusstheit, die dich die kleinen Dinge des Lebens noch mehr genießen lassen wird. Dieselbe Bewusstheit, welche aus den bisher kleinen Lebensorgasmen riesige Feuerwerke werden lässt.

Bleib dran. Es wird sich lohnen. Versprochen.

 


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2018-11-25T12:17:06+00:00

About the Author:

Hi, ich bin Arne. Ich schreibe hier, weil ich etwas geben kann, was zurzeit zur Genüge gebraucht wird. Ich weiß, wie es sich anfühlt, einfach nur planlos und unmotiviert zu "funktionieren", anstatt schon am frühen Morgen voller Energie aufzuwachen und das eigene Leben auf das Vollste zu genießen. Ich habe eine lange und anstrengende Reise hinter mir und will dir in diesem Blog zeigen, wie du deine eigene Reise ab heute etwas beschleunigen kannst. >>Mehr<<

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