Wie du emotional unabhängig von anderen Menschen wirst

Vielleicht kennst du das ja. Manchmal verlieben wir uns. Oder manchmal wünschen wir uns eine andere Person so sehr an unsere Seite. Wir wollen ihre Stimme hören, ihre Aufmerksamkeit spüren. Dann können wir gar nicht anders, als Tag und Nacht an diese andere Person zu denken.

Was an sich ja nicht schlimm ist, ganz im Gegenteil.

Aber viele Menschen tendieren in solchen Momenten zu folgendem Verhalten (mich früher mit eingeschlossen) : Sie werden von der Aufmerksamkeit dieser anderen Person abhängig.

Vielleicht kennst du das ja selbst:

Dann schaust du aller paar Minuten auf dein Handy, um zu schauen, ob diese Person vielleicht schon zurück geschrieben hat.

Dann schaust du ständig auf die Uhr, um dir zu überlegen, wie lange es noch bis zum nächsten Treffen dauert.

Wenn mal für ein paar Stunden länger keine Antwort kommt, dann wirst du sofort unruhig. Dann schaust du NOCH häufiger auf dein Handy.

Vielleicht fangen dann sogar schon deine Gedanken zu kreisen an. „Habe ich etwas falsch gemacht? Warum meldet er/sie sich nicht? Habe ich es schon wieder versaut? Bin ich ihm/ihr einfach nicht so wichtig, wie er/sie mir? Was kann ich nun machen/ schreiben, um ihm/ihr zu zeigen, wieviel er/sie mir bedeutet [In der Hoffnung, dass diese Person dann häufiger schreibt und MEHR Zuneigungsbekundungen von sich gibt]?“

Vielleicht wirst du sogar wütend und denkst dir „So etwas unhöfliches!“, „So ein Idiot!“ oder „Was soll der Scheiß? Ein guter Mensch/Freund/Partner würde mich nicht so hängen lassen!“.

In diesem Fall geht es dir nicht gut. Das ist auch nicht nur auf die Verliebtheitsphase beschränkt. In manchen Phasen haben wir einfach das Gefühl, eine andere Person TOTAL zu brauchen und alleine überhaupt nicht mehr klar zu kommen. Egal, ob ein Schwarm, der Partner, die Kinder, ein guter Freund oder eine andere Person, von der wir uns Hilfe versprechen.

Wir warten sehnsüchtig auf jede Rückmeldung. Wir erhoffen uns Halt und Stärke von dieser Person. Wir wollen den Kontakt. Naja, wir BRAUCHEN ihn regelrecht. Sobald wir nur für eine Sekunde das Gefühl haben, dass diese Person nicht an uns denkt oder ihr etwas/ jemand anderes wichtiger ist als wir, werden wir traurig oder wütend.

Kein schöner Zustand.

Deshalb möchte ich hier am Anfang eines noch mal ganz klar betonen:

NIEMAND Anderes ist dafür da, dich glücklich zu machen. Das bist du nur selbst. (Weiter unten zeige ich ein paar gute Schritte dafür, wie du selbst besser für dich sorgen kannst.)

Dieses obere Szenario ist KEIN Zeichen dafür, dass es „Liebe“ oder „etwas ganz besonderes“ ist.

Wenn diese andere Person sich nicht meldet, ist das KEIN Zeichen dafür, dass er/ sie ein schlechter Freund, ein schlechter Partner, ein schlechter Sohn/ eine schlechte Tochter oder ein Lügner wäre.

Und ganz wichtig: Diese emotionale Abhängigkeit ist auch KEIN Zeichen dafür, dass du ein schwacher oder wertloser Mensch und für andere nicht zu ertragen wärst. (Das habe ich selbst nämlich früher immer gedacht.)

Wie entsteht diese Abhängigkeit überhaupt?

Aber wie passiert das denn eigentlich? Wenn wir nun nicht „zu schwach“ sind, was ist denn dann der Grund dafür, dass wir uns unbewusst so stark von anderen Menschen abhängig machen?

Wenn wir von einem anderen Menschen abhängig sind, dann füllt er bei uns ein Loch.

Immer, wenn wir uns emotional an einem anderen Menschen festklammern, dann gibt uns dieser Mensch ein Gefühl, das wir uns selbst momentan nicht geben.

Aufmerksamkeit.

Das Gefühl, wertvoll und liebenswert zu sein (=Liebe).

Das Gefühl, nicht verrückt zu sein, sondern okay, so wie wir sind.

Spannung und Leidenschaft im Leben.

Einen Sinn im Leben (zum Beispiel wenn wir glauben, für ihn und SEINE emotionale Gesundheit verantwortlich zu sein).

Es ist absolut nicht schlimm, Phasen zu haben, in denen wir das Gefühl haben, alleine nicht mehr klar zu kommen. Das ist nur menschlich. Du bist deswegen nicht „verrückt“, „zu schwach“ oder „anstrengend“. Du bist einfach nur ein Mensch. Du bist halt verletzlich und kannst einfach nicht ständig auf Höchstleistung powern.

Das ist völlig in Ordnung. Das ist NORMAL. Auch ich bin nicht ständig Herr meiner Selbst. Manchmal tendiere ich auch noch dazu, mich bestimmten Menschen hinzugeben. Manchmal habe ich auch den instinktiven Wunsch, mich an einer Person „zu klammern“.

ABER: Der große Unterschied zu früher ist: Ich weiß jetzt, wie ich damit umgehe. Ich habe erkannt, dass dieser andere Mensch (entweder aktiv oder nur durch seine Anwesenheit) etwas kompensiert, das mir „JETZT GERADE IN DIESEM MOMENT“ fehlt. Ich habe erkannt, dass jede ERWARTUNG, dass mich jemand anderes glücklich macht, immer in einer Ent-Täuschung endet (weil ich mich in diesem Moment selbst-getäuscht habe, indem ich davon ausgegangen bin, dass es die Aufgabe dieser anderen Person ist, dieses Loch bei mir zu füllen).

Nebenbei ist eine gewisse bewusste Abhängigkeit überhaupt nichts schlimmes. Jede Form von Beziehung beinhaltet zum Beispiel eine gewisse emotionale Abhängigkeit. Ändern sollte man das nur, wenn man ohne diese Person überhaupt nicht mehr klarkommt und sie tatsächlich braucht, um sich gut zu fühlen.

Der Ausweg aus der Abhängigkeit

Und hier kommen wir schon zur Lösung des ganzen Problems. Hier also eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du von anderen Menschen emotional unabhängiger wirst:

0. Fahre dich ein wenig herunter

Wenn du gerade das Gefühl hast, diesen anderen Menschen ganz stark zu brauchen, dann werden deine Gedanken nicht so leicht in eine Richtung zu lenken sein, die dir gut tut. Erlaube dir erst einmal, deinen Geist ein klein wenig zu entspannen.

Atme dafür 10 Mal tief ein und aus.

Spüre bei jeder Einatmung, wie die Luft durch deinen Hals fließt. Wie sich dein Bauch ein wenig hebt. Wie sich dein Brustkorb weitet, während du frischen Sauerstoff in ihn hineinströmen lässt. Und dann spüre, wie die Luft bei deiner Ausatmung wieder herausfließt und deine Lippen von innen heraus etwas kitzelt. Spüre, wie du mit jeder Ausatmung ein klein wenig entspannter wirst.

Danach kannst du dich deiner Situation ein wenig objektiver widmen.

1. Mache dir klar, WAS dieser andere Mensch für dich kompensiert

Gibt er dir das Gefühl, liebenswert und etwas besonderes zu sein? Fühlst du dich „gebraucht“ und wichtig, wenn du etwas für ihn tun kannst? Fühlst du dich klein, hilflos und leer ohne die aufbauenden Worte dieser Person?

Mach dir darüber einfach erst mal Gedanken. Es geht hier nicht darum, dir einen Stempel aufzudrücken. Egal, was du für eine Erkenntnis hast: Sie ist NIE ein „Beweis“ dafür, dass etwas mit dir nicht stimmen würde. UND: Sie ist NIE fest verankert. Du kannst JEDES schädliche Verhaltensmuster wieder lösen, auch wenn du manchmal das Gefühl hast, dieselben „Fehler“ immer wieder zu machen.

Einfach aufschreiben. Ganz neutral als neue (oder auch nicht ganz so neue) Erkenntnis.

2. Erkenne, dass du selbst die Macht besitzt, dir dieses Gefühl zu geben

Liebe bekommt man nie von anderen. Sie kommt immer aus dir selbst. Der andere Mensch, von dem du annimmst, dass „er/sie dich liebt“, gibt dir durch sein Verhalten nur die unbewusste Erlaubnis, dass du dich selbst lieben und so annehmen darfst, wie du bist.

Diese Liebe, dieser Wille dich selbst zu akzeptieren und anzunehmen, ist IMMER in dir. Du weißt nur wahrscheinlich gerade nicht so richtig, wo du ihn in dir suchen sollst. Aber das ist okay, dazu kommen wir jetzt:

3. Gib dir selbst das, was du von diesem anderen Menschen bekommst

Du darfst dir selbst die Liebe geben, die du dir von anderen Menschen so stark erhoffst. Du darfst dir selbst Leidenschaft ins Leben bringen. Du brauchst keinen anderen Menschen dazu. Okay, mit anderen Menschen zusammen ist es oft einfacher, aber willst du immer von anderen Menschen abhängig sein?

Willst du dich immer nur DANN gut fühlen, wenn dir der andere Mensch genau das gibt, was du brauchst?

Das wäre nämlich ein großes Problem. Denn: Auch andere Menschen haben schlechte Zeiten. Auch sie fühlen sich manchmal ein wenig wertlos und brauchen dann vielleicht Zeit für sich oder jemanden, an den sie sich anlehnen können. In diesen Momenten können sie dir einfach nicht die Liebe und Aufmerksamkeit schenken, die du gerne haben möchtest. Und das ist okay. Das macht diese Menschen nicht zu „schlechten Freunden“, „schlechten Partnern“ oder „ignoranten A****löchern“. Es macht sie zu Menschen, so wie du einer bist.

Du KANNST dir selbst helfen. Du KANNST dein Leben selbst auf die Reihe kriegen. Das bekommen viele von uns nicht in die Wiege gelegt, ich weiß. Aber JEDER kann es lernen. In meinem Newsletter und in meinen Programmen gebe ich dir ja schon eine Menge Werkzeuge dafür in die Hand.

Aber hier nun ein paar andere Tipps dafür, wie du dir selbst die Liebe und Aufmerksamkeit schenken kannst, die du dir so sehr von Anderen wünschst:

  • Erlaube dir, auch mal NICHTS zu tun. Du musst nicht immer produktiv sein. Fühle die Unruhe und den Drang, in Aktivität abzutauchen, aber gib ihm nicht nach. Lass ihn da sein und bleibe sitzen oder gehe dabei ein Stückchen spazieren. Ohne Ziel. Einfach nur dasein.
  • Erlaube dir, deine Gefühle tief atmend zu fühlen und wahrzunehmen. Auch schlechte Gefühle wollen angenommen werden. Sie werden auch wieder vergehen.
  • Beobachte deine Gedanken und widerstehe dem Drang, sie weiterzudenken und nach Lösungen dafür zu suchen. In stark emotionalen Momenten sind unsere Gedanken oft auf Autopilot. Jeder Versuch, nach Erlösung in Form von „Lösungen“ für unsere Probleme zu suchen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt, wenn du gerade mittendrin feststeckst. Schließe die Augen und stelle dir deine Gedanken als kleine Gedankenwolken vor, die vor deinem geistigen Auge vorüberziehen.
  • Rede mit dir selbst, als wärst du eine zweite Person im Raum. Du bist NICHT verrückt, wenn du das tust. Du redest sowieso ständig mit dir, in deinen Gedanken. Aber zu oft reden wir da nicht gerade nett mit uns („Du kriegst einfach nichts gebacken“, „Immer machst du dieselben Fehler!“, „Du hast diesen tollen Menschen in deinem Leben einfach nicht verdient…“). Wenn du LAUT UND DEUTLICH mit dir selbst redest, dann wirst du dir BEWUSSTER, wie du tatsächlich mit dir selbst redest. Außerdem hört dir nun jemand anderes zu (=Du). UND du kannst deinem Helfersyndrom fröhnen, indem du jemandem, dem es gerade nicht so gut geht, deine Ohren leihst. Win-Win für alle Beteiligten ;-)
  • Finde deinen Lebenssinn. Dieser Satz klingt vielleicht nach einer großen Aufgabe und tiefer Arbeit, aber so schlimm ist es eigentlich gar nicht. Eine Leserin hat mir letztens in einer persönlichen Email geschrieben, wie sehr es ihr geholfen hat, eine BUCKETLIST zu schreiben, also eine Liste mit all den Dingen, die sie im Leben gerne noch tun oder erreichen möchte. Diese Liste hatte eine unglaublich motivierende Wirkung auf sie. Schreibe dir einfach mal so eine Bucketlist. Die musst du nachher niemandem zeigen. Da kann jeder Blödsinn draufstehen, der dir in den Sinn kommt. Schau einfach mal in dich hinein, wo es dich hinzieht, egal ob im Großen (1000 Menschen aus ihrer Depression heraus helfen, zum Mond fliegen) oder im Kleinen (Tauchschein machen, Angst vor Abweisung überwinden lernen).
  • Tue etwas, das dir Spaß macht (oder dich einem Ziel auf deiner Bucketlist näher bringt) und elimiere Ablenkungen. Vielleicht kreisen deine Gedanken ständig nur um diese andere Person. Das unschlaueste, was du jetzt tun kannst, ist, ständig auf das Handy zu schauen und an diese Person erinnert zu werden. Solange du dich auch von außen ständig an diese Person erinnerst, wirst du nie Abstand gewinnen und dein eigenes Leben selbstbestimmt leben können. Übrigens machen fast alle Dinge Spaß, die wir konzentriert und ohne Ablenkung machen. Wahrer Fokus fühlt sich fast immer gut an.

 

Zum Schluss nur noch eins:

Machen wir uns nichts vor. Selbst wenn du jetzt weißt, was zu tun ist, wirst du nicht immer daran denken. Das ist in Ordnung. Du könntest dir eine Erinnerung einrichten, wie ein Plakat mit dem Satz „Gib dir selbst das, was du dir von anderen erhoffst.“, das du dir in die Wohnung hängst. Das würde zwar schon sehr helfen, aber trotzdem wird es immer wieder Zeiten geben, in denen du in alte Verhaltensmuster fällst. Das ist völlig in Ordnung.

Es gehört zu jedem Lernprozess dazu, auch Rückschläge zu haben. Du bist deswegen nicht wertlos. Du bist kein „Idiot, weil ich es schon wieder verkackt habe, mich endlich mal auf die Reihe zu kriegen!“. Ich weiß, ich klinge in meinen Newslettern manchmal perfekter als ich bin (zumindest wurde das so schon oft an mich herangetragen), aber auch ich falle immer mal wieder in alte Muster zurück.

Auch ich habe ein paar Angewohnheiten, die ich seit vielen Jahren versuche zu verändern und bei denen ich auch heute noch manchmal das Gefühl habe, dass ich mich dort gar nicht weiterentwickelt habe.

Das stimmt dann natürlich nicht. Tut es nie. Im Frust eines Rückschlages konzentrieren wir uns nunmal nur auf den Rückschlag und das Negative an der Situation. Aber wenn wir wieder etwas entspannter sind und etwas Abstand zur Situation gewonnen haben, werden wir IMMER feststellen, dass wir uns weiterentwickelt haben.

Vielleicht war es nur ein winzig kleiner Schritt. Aber dieser Schritt heißt trotzdem, dass du weiter bist als vorher. Erwarte nicht, dass du von heute auf Morgen zum perfekten Menschen wirst, der sein Leben IMMER unter Kontrolle hat und den NICHTS mehr umhaut. Das ist schlichtweg nicht möglich.

Erlaube dir, deine Reise in deinem eigenen Tempo zu gehen. Nimm dir alle Zeit, die du dazu brauchst. Manche Veränderungen gehen schnell vonstatten, andere brauchen etwas länger. Das ist einfach so.

Wenn es mal etwas langsamer geht, dann ist das kein Zeichen dafür, dass du ein „Versager“ oder „wertlos“ wärst. Auch kein Zeichen dafür, dass du „wirklich nix gebacken kriegst“ oder „ständig alles falsch machst“. Du bist auf dem richtigen Weg. Erlaube dir einfach nur, das Ende des Weges nicht immer klar zu sehen. Vertraue darauf, dass es die Rolling Stones einfach wussten:

„You can’t always get what you want.
But if you try sometimes, you might find:
YOU GET WHAT YOU NEED.“

Am Ende wird alles gut. Du bekommst vielleicht nicht immer das, was du haben willst. Aber wenn du hin und wieder mal VERSUCHST, es zu bekommen, bekommst du immer das, was du BRAUCHST, um noch schöner, noch bewusster und noch weiser zu werden, als du es sowieso schon bist.

Alles Liebe,
Arne

Arne

Bild: Jonathan Miske (unter CC)

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Über den Autor

Arne

Hi, ich bin Arne. Ich schreibe hier, weil ich etwas geben kann, was zurzeit zur Genüge gebraucht wird. Ich weiß, wie es sich anfühlt, einfach nur planlos und unmotiviert zu "funktionieren", anstatt schon am frühen Morgen voller Energie aufzuwachen und das eigene Leben auf das Vollste zu genießen. Ich habe eine lange und anstrengende Reise hinter mir und will dir in diesem Blog zeigen, wie du deine eigene Reise ab heute etwas beschleunigen kannst.
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3 Kommentare

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  • DANKE!!!!!
    Sehr schön und klar formuliert. Auf den Punkt gebracht…
    konnte mich 100%ig damit identifizieren und hoffe mit dieser kleinen Hilfestellung mein Verhalten in Zukunft zu überdenken und mir selbst das Leben nicht so schwer zu machen :)
    danke das du deine Erfahrung und dein Wissen mit uns/mir geteilt hast. Echt Super (Y) lg, karolina T.

  • Hi Arne,

    eine Sache fällt mir an diesem Artikel auf – du schreibst man solle unabhängig sein von anderen Menschen und sich jedes Gefühl selbst geben. Nun, der Mensch braucht von Natur aus die Nähe zu anderen Menschen und nein, wir können uns das nicht alles selbst geben. Wir brauchen den Kontakt, sonst gehen wir ein. Ich korrigiere das also für mich einfach Mal zu „nicht abhängig von nur einer Person“.
    Abgesehen davon hast du eine wirklich tolle Anleitung geschrieben, die auch einiges klarer macht und ich hoffe dass sie vielen Liebes-Junkies helfen wird. :)

    Alles Liebe
    Tina

    • Hi Tina,

      ich kann verstehen, dass man das so verstehen kann, aber an „völlige Unabhängigkeit“ glaube ich auch nicht :)

      Ich habe nur erfahren, dass es eine Menge Last aus einer zwischenmenschlichen Beziehung nehmen kann, wenn jeder weiß, dass er auf den Anderen nicht immer und komplett angewiesen ist und sich auch mal selbst das geben kann, was er von ihm bekommt. Sich IMMER alles selbst geben zu können, halte ich auch für utopisch ;)

      Danke für die lieben Worte!
      lg, Arne

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