Warum müssen manche Menschen hart für ihr Glück kämpfen und andere nicht?

Hast du dich auch schonmal gefragt, was den Unterschied zwischen Menschen ausmacht, die um jeden Funken Selbstliebe und Disziplin hart kämpfen müssen, während andere scheinbar sorgenlos (manchmal sogar gewissenlos) durchs Leben wandern? Ich schon. Und diese Frage hat mich fertig gemacht.

Ich dachte, dass ich einfach nicht dazu gemacht bin, dass ich von Natur aus einfach nicht so stark bin, wie Andere. Dass ich irgendetwas falsch mache oder dass etwas mit mir nicht stimmt. Anscheinend wurde ich schon mit einem kranken Gehirn geboren und KANN gar nicht so selbstbewusst und durchsetzungsstark durchs Leben gehen wie andere Menschen? Die Diagnose Schilddrüsenunterfunktion wurde damals schnell gestellt, als ich mich nur noch ausgebrannt gefühlt habe.

Das hat mich ganz schön belastet, zumal ich zu einem bestimmten Zeitpunkt auch schon das ein oder andere zu Persönlichkeitsentwicklung gelesen hatte und sich TROTZDEM nichts bei mir geändert hat. Ich war immer noch derselbe übersensible, unselbstbewusste, undiszplinierte, irgendwie komische, verrückte und nicht wirklich glückliche Junge, der ich schon VOR dem Lesen dieser Selbsthilfebücher war.

Zumindest waren das meine Gedanken zu diesem Zeitpunkt. Aber heute sitze ich hier und schreibe dir, um dir mitzuteilen:

MUUUUH!!!

BULLSHIT!

NIEMAND ist von Geburt an verkorkst und SO ein Härtefall, dass bei ihm/ ihr wirklich NICHTS hilft. Auch, wenn uns das unsere Gedanken oft einreden wollen. Veränderung ist immer möglich!

Hast du auch Vorbilder? Menschen aus deinem Umfeld oder Film und Fernsehen, von denen du gewisse Merkmale gerne kopieren würdest? Zum Beispiel diese Stärke, immer weiterzumachen, selbst wenn sie sich klein und mies fühlen und sich alle Umstände gegen sie verschworen haben. Oder dieses unerschütterliche Selbstbewusstsein, das jede Kritik und jeden Rückschlag scheinbar an ihnen abprallen lässt, ohne einen Kratzer zu hinterlassen.

Dann habe ich eine gute Nachricht für dich: Das kannst du auch haben. Haargenau so.

Die einzige Krux daran ist, dass es nicht von Heute auf Morgen passieren, sondern wahrscheinlich einige Jahre in Anspruch nehmen wird, in denen du diese Eigenschaft kontinuierlich, Schritt für Schritt weiterentwickeln wirst.

Das Geheimnis erfolgreicher Persönlichkeitsentwicklung

Das Geheimnis erfolgreicher Persönlichkeitsentwicklung liegt darin, es einfach immer wieder zu versuchen. „Fake it, ‚til you make it“ ist nirgendwo so hilfreich, wie bei der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Wie du „so tun kannst, als ob…“, dann wirst du währenddessen Erfahrungen machen, die dein Unterbewusstsein aufnimmt und damit Schritt für Schritt deine alten Denkmuster und Glaubenssätze überschreibt, bis du irgendwann nicht mehr nur „so tun musst, als ob“, sondern es völlig natürlich einfach BIST.

Die einzige Voraussetzung ist, dass du dich mit diesem Thema regelmäßig beschäftigst und dich daran erinnerst, dass dir dein Leben mit dieser Eigenschaft wesentlich leichter fallen würde.

Suche dir extrinsische Motivation

Hast du Filme, Musikstücke oder Serien, nach denen du dich unheimlich motiviert fühlst, dein Leben so zu leben, wie DU es willst? Nach denen du dich energiegeladen und absolut bereit fühlst, deine Ziele ab jetzt alle zu erreichen?

Hast du Filme, die dich regelmäßig zum Weinen bringen? Nicht unbedingt, weil die Handlung tatsächlich „traurig“ ist, sondern weil sie dir etwas vor Augen führen, was dir in deinem Leben fehlt?

Schau dir diese Filme immer wieder an!

Lass dich von ihnen aufwecken und motivieren, wenn du merkst, dass du in deinem Leben nicht mehr weiterkommst.

Denn in ausgebrannten oder depressiven Episoden kann man sich oft nicht mehr aus eigener Kraft helfen. Also: Was spricht dagegen, dir diesen Motivationsschub von etwas anderem zu holen, wie zum Beispiel deinem Lieblingsfilm? Niemand hat gesagt, dass du dein Leben ganz alleine bestreiten musst. In unserer Gesellschaft haben wir so viele Möglichkeiten, uns von Außen motivieren zu lassen, warum sollten wir diese Möglichkeiten dann nicht nutzen?

Die 2 Wege zum Glücklichsein

Wenn es dir schlecht geht, dann ist mit dir nichts falsch! Du MACHST auch nichts falsch.

Wenn es dir nicht gut geht, egal ob du einfach nur etwas unglücklich oder tief depressiv bist, dann ist das ein Zeichen deines Unterbewusstseins, dass du mit der jetzigen Situation unzufrieden bist. Und aus diesem Umstand gibt es nur zwei mögliche Wege:

Weg 1:

Du lernst, dich in der jetzigen Situation wohlzufühlen und das JETZT liebevoll anzunehmen. Dieser Weg wird allgemein als SPIRITUALITÄT bezeichnet.

(Zu diesem Weg hat Micha vom Genieblog übrigens auch einen der besten Artikel zum Thema Achtsamkeit geschrieben, die ich bis jetzt gelesen habe. Unbedingt durchlesen! –> Was ist Achtsamkeit?)

Weg 2:

Du lernst, dir dein Umfeld so zu gestalten, dass du dich in ihm wohlfühlst. Die Methoden, um das zu schaffen, reichen von zielorientierter Manipulation (fremder oder eigener Gedanken), über die Erarbeitung von Social-Skills bis hin zu Erfolgstraining.

Meine Devise lautet: immer nur ein Weg gleichzeitig. Entscheide, welcher der beiden Wege sich für dich gerade besser anfühlt und gehe ihn. Und Schritt für Schritt wird dein Unterbewusstsein lernen, diese beiden Wege nicht nur schneller zu gehen, sondern irgendwann auch völlig automatisch, als ob es schon immer so gewesen wäre. Dein natürlicher Zustand.

Alles Liebe,

Arne

Arne

Bildcredit: gratisography.com

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2014-12-10T23:01:22+00:00

About the Author:

Hi, ich bin Arne. Ich schreibe hier, weil ich etwas geben kann, was zurzeit zur Genüge gebraucht wird. Ich weiß, wie es sich anfühlt, einfach nur planlos und unmotiviert zu "funktionieren", anstatt schon am frühen Morgen voller Energie aufzuwachen und das eigene Leben auf das Vollste zu genießen. Ich habe eine lange und anstrengende Reise hinter mir und will dir in diesem Blog zeigen, wie du deine eigene Reise ab heute etwas beschleunigen kannst. >>Mehr<<

2 Kommentare

  1. Micha 13. Dezember 2014 um 19:15 Uhr- Antworten

    Moin Arne,
    ziemlich fresher Artikel! Ich mag die Energie, die du da reinsteckst. Keep it up.

    Spannend ist, dass du Weg 1 und 2 vorschlägst und meinst, dass du dich nur für einen von beiden entscheiden solltest. Warum?

    Ich persönlich fixiere mich auf die Kombination beider Wege. Ich gehe meistens erst den Weg der Achtsamkeit und nehme das Jetzt an. Dann aus dem Jetzt heraus und aus der Verbindung zu mir selbst heraus lass ich Inspiration hochkkommen, wie ich meine Situation durch das Handeln verändern und nach meinen Wünschen gestalten kann.

    Ein guter Punkt ist, dass du nur eine Sache gleichzeitig richtig machen kannst. Mag sein, dass es verwirrend ist, beide Wege zu vermischen, wenn du die subtilen Unterschiede noch gar nicht kennst. Aber überhaupt sind beide Wege so komplex, dass sie nicht in ein zwei Sätzen zu erklären wären und wirklich langfristige Beschäftigung benötigen!

    • Arne 18. Dezember 2014 um 17:16 Uhr- Antworten

      Hey Micha,

      danke für das Lob und deine eigene Sicht.

      Ich meinte das so, dass man sich in dem Moment, in dem man unzufrieden ist, nur auf einen Weg konzentrieren sollte. Aufmerksamkeit ist ja begrenzt und wenn man sich überfordert, weil man auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzt, dann ist man wieder unzufrieden.
      Auf lange Sicht glaube ich aber auch, dass es besser ist, beide Wege zu gehen, wie du schon sagst.

      Im Grunde genommen GENAU, wie du sagst. Erstmal ankommen (im JETZT) und mit der inneren Ruhe und Kreativität, die man daraus gewinnt, widme ich mich dann meinen Träumen. In dem Wissen, dass ich immer wieder zur Achtsamkeit zurückkommen kann, wenn ich merke, dass ich meinen richtigen Weg nicht mehr gehe.

      liebe Grüße, Arne

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