Schlussmachen oder nicht? – so triffst du die richtige Entscheidung

„Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage“… So oft sich unser romantisches Gehirn auch in dieser Märchenliebe wiederfinden möchte, sie ist und bleibt ein Märchen. Es gibt keine immer-heile Welt, auch nicht in Beziehungen. Was auch gut so ist, denn wir wachsen nunmal nur an Herausforderungen. Aber wieviel Frust ist für eine Beziehung normal? Wann solltest du schlussmachen und wann lohnt es sich, zu bleiben?

(Ich werde ab hier nur noch vom „Partner“ reden. Ich vertraue dir, dass du die Formulierung auf deine eigene Situation übertragen kannst.)

Wir müssen uns in Beziehungen nicht nur den wachsenden Alltagsproblemen („Du bringst den Müll nie von alleine raus! Alles, muss man dir hundert Mal sagen!“), sondern auch tiefgründigeren Fragen stellen. Je länger man zusammen ist, desto mehr potenzielle Frustquellen offenbaren sich. Aber wenn sich die Probleme in der Beziehung wiederholen, ohne dass eine Besserung erkennbar ist, fangen wir natürlich an, uns Fragen zu stellen.

„Muss ich mir das antun? Hat diese Beziehung noch Sinn?“

Und jetzt… was tun? Du willst natürlich, dass es dir gut geht und deswegen scheint das Verlassen deines Partners im ersten Moment oft die richtige Wahl zu sein, andererseits ist ja nicht alles schlecht. Aber sind es die guten Zeiten noch wert, die schlechten Zeiten durchzustehen?

Du, ich, wir alle neigen dazu, uns bei solchen Dilemmas in Kleinigkeiten zu verlieren und uns immer mehr Fragen zu stellen bis wir irgendwann erschöpft damit aufhören und einfach die erstbeste Entscheidung treffen (die sich im Nachhinein sehr oft nicht als die beste herausstellt – siehe als Beispiel diese nie endenden On-Off-Beziehungen oder ewig nachtrauernde Ex-Partner an). Also, was tun?

Im Grunde gibt es nur 3 Fragen, die wir uns selbst ehrlich beantworten müssen, um eine Entscheidung treffen zu können, die wir im Nachhinein nicht bereuen.

1. Tut mir mein Partner gut?

Es ist dein Leben, deswegen haben deine Bedürfnisse in dieser Situation Vorrang. Falls die Antwort „Nein“ ist, weißt du, was du zu tun hast.

Aber Vorsicht: Es gibt einen Unterschied zwischen „Er macht mir mein Leben manchmal echt schwer.“ und „Ich kann nicht Ich sein, wenn ich in seiner Nähe bin.“ Legt dein Partner nur immer wieder den Finger in deine Wunden und zwingt dich damit zur Reflektion oder kann er dich tatsächlich nicht so akzeptieren, wie du bist?

2. Tue ich meinem Partner gut?

Kannst du die Grenzen deines Partners akzeptieren? Kannst du ihm vertrauen und hinter ihm stehen, während er seine eigene Wahrheit lebt und seine Meinung offen vertritt? Kannst du seine Meinung respektieren oder bist du ernsthaft der Überzeugung, dass er „sich noch ändern muss“?

Kurz gesagt: Kannst du deinem Partner ehrlich das Gefühl geben, dass er in Ordnung ist, wie er ist? Kannst du ihn lieben, so wie er jetzt ist?

3. Habe ich schon alles versucht?

Hast du deinen Frust offen und ehrlich angesprochen?

Sagt du deinem Partner deine Meinung, auch wenn es ihn verletzen könnte oder versuchst du alles nur mit dir selbst auszumachen?

Hörst du dir seine Meinung an und versuchst, sie zu verstehen, ohne gleich dagegenzureden oder dich zu rechtfertigen?

Hast du schon versucht, einen Kompromiss mit deinem Partner zu finden, bei dem keiner seine eigene Wahrheit verleugnen muss?

 

Sei ehrlich zu dir selbst.

Sei offen und ehrlich zu deinem Partner.

Triff deine Entscheidung

und sei gewillt, dir diese Fragen noch sehr, sehr oft zu stellen.

 

Alles Liebe,

Arne

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2014-11-20T18:02:24+00:00

About the Author:

Hi, ich bin Arne. Ich schreibe hier, weil ich etwas geben kann, was zurzeit zur Genüge gebraucht wird. Ich weiß, wie es sich anfühlt, einfach nur planlos und unmotiviert zu "funktionieren", anstatt schon am frühen Morgen voller Energie aufzuwachen und das eigene Leben auf das Vollste zu genießen. Ich habe eine lange und anstrengende Reise hinter mir und will dir in diesem Blog zeigen, wie du deine eigene Reise ab heute etwas beschleunigen kannst. >>Mehr<<

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