Ich dachte lange Zeit, Gender Mainstreaming wäre nur ein Scherz. Jetzt hält sich dieses Thema aber schon so lange, dass ich Schlimmes befürchte.

Deswegen möchte ich etwas Prävention betreiben und ein wichtiges Thema behandeln.

Die kleinen Unwahrheiten, die unseren Generationen seit den 70ern schon in frühester Kindheit eingedroschen werden.

Politisch motivierte Nachrichten und Methoden zur Unterdrückung des Volkes, die meiner Meinung nach für den rasanten Anstieg von Depressionen und Burnout verantwortlich sind.

Wenn du dich in diesem Artikel angegriffen fühlst, dann schalte bitte nicht ab. Fühle in dich hinein, wie es dir mit dieser Wahrheit geht, anstatt sofort deinen Verstand zur Rate zu ziehen und deine Gefühle damit zu betäuben. Nimm wahr, was das Thema hier mit dir macht und wie dein Körper darauf reagiert.

Entscheidungen in emotionalen Zuständen zu treffen, führt dich meistens eher von deiner eigenen Wahrheit weg, anstatt auf sie zu.

Hier soll es übrigens nicht nur um Probleme, sondern auch um die Lösung gehen. Also, bist du bereit Gender Mainstreaming von einer Seite zu betrachten, die die meisten Leute verschweigen?

Die Geschichte vom falschen Adler

Kennst du die Geschichte von dem Bauern, der ein Adler-Ei in den Bergen fand?

Er nahm es mit auf seinen Hof und lies es von seinen Hennen ausbrüten.

Nachdem er geschlüpft war, wurde der kleine Adler wie ein Huhn aufgezogen. Er lernte zu gackern, Körner vom Boden aufzupicken und ließ sich vom kleinen Dackel des Bauern jeden Abend zusammen mit den „anderen“ Hühnen wieder in den Stall scheuchen.

Aber komisch war es für den Adler schon.

Seine Flügel waren zum Beispiel viel zu groß. Er musste ständig aufpassen, dass er den anderen Hühnern nicht wehtat, wenn er die Flügel mal ausstrecken wollte und in den Stall konnte er sich auch nur allergrößter Mühe hineinzwengen, während es den anderen Hühnern eher sehr leicht fiel.

Auch das Picken von Körnern auf dem Boden ging mehr schlecht als recht. Sein Schnabel war gebogen, nicht spitz, weswegen er immer hundert Versuche brauchte, bis er endlich mal ein Korn zu fassen bekam.

So richtig glücklich war er nicht. Er wusste aber nicht, wieso!

Es war doch eigentlich alles super.

Er hatte einen tollen Hof, auf dem wohnte.

Er hatte eine Familie, die ständig um ihn herum war.

Er hatte zu essen und musste sich um nichts sorgen.

Und trotzdem war da so eine unterschwellige Unzufriedenheit. So ein Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Dass es so nicht ewig weitergehen kann.

Aber da er ja alles Wichtige hatte, glaubte er, es läge allein an ihm.

Er hätte zu hohe Ansprüche. Er hätte zu große Flügel. Er wäre zu groß und hätte einen zu komischen Schnabel.

Dann eines Tages sah er, wie ein riesiger Vogel vom Himmel geschossen kam und sich ein Huhn schnappte. Der ganze Hof war in Aufruhr!

„Was war das denn?“ fragte der Huhn-Adler.

„Das war ein Adler, ein ganz schlimmes Tier! Halte dich besser von ihm fern!“

So tat es der Huhn-Adler und lebte unglücklich und unzufrieden bis an sein Lebensende, ohne jemals sein volles Potenzial gelebt zu haben.

Geschichte – Ende. Oder?!

Gender Mainstreaming – eine gefährliche Lüge

Ist das wirklich schon das Ende der Geschichte?

Oder sind wir nicht vielleicht immer noch mittendrin?

In einer Gleichschaltung. In einer blinden Gesellschaft, die uns darüber anlügt, wer wir wirklich sind.

Am Anfang gab es die Extreme. Erst gab es die Unterdrückung der Frau. Dann gab es den Feminismus, der zumindest in seinen Anfängen den Spieß radikal umdrehen wollte.

Gender Mainstreaming haben wir heute. Die Idee, dass Männlichkeit und Weiblichkeit nur anerzogen wurden und dass das alles nur Klischees sind.

Das halte ich für den größten und gefährlichsten Irrtum überhaupt!

Natürlich werden häufig nur die absoluten Extreme betrachtet, was auch nicht gut ist.

Denn wir Menschen tragen beide Essenzen in uns. Die maskuline und die feminine.

Gleichzeitig ist es aber doch so, dass die meisten Männer vorrangig „maskuline Essenz“ in sich tragen und die meisten Frauen mehr „feminine Essenz“ besitzen.

Aber gleichzeitig wird vieles von dem heute verteufelt.

Nur weil es Männer gibt, die sinnlos töten, ihre Macht missbrauchen oder Frauen vergewaltigen, wird gleich jedes Anzeichen von Männlichkeit als „böse“ und „verwerflich“ angesehen. Nur weil es Männer gibt, die sich lieber von Mutti die Wäsche waschen lassen, anstatt sich einen Job zu suchen, sind die Männer deswegen nicht gleich „auf dem Weg in den Abgrund“.

Nur weil es Frauen gibt, die wirklich im Hass und mit Tunnelblick gegen Männer vorgehen und sich nur ihren eigenen Vorteil sichern wollen, werden viele starke Frauen als „Emanzen“ und „unweiblich“ abgestempelt. Nur weil den Frauen immer mehr Druck gemacht wird, Karriere zu machen und „sich zu behaupten“, werden Frauen, die auch einfach mal Hausmütterchen sein wollen, gleich als „schwach“ angesehen.

Es wird Zeit, mit dieser Hexenjagd auf beide Seiten aufzuhören! Es wird auch Zeit, die „Gleichmacherei“ des Gender Mainstreaming zu unterbinden.

Es wird Zeit, dass wir erkennen, dass die Probleme in Beziehungen, auf dem Arbeitsplatz und im Bett nie an „zu wenig“ oder „zu geringen“ Voraussetzungen liegen, sondern an der Art und Weise, wie wir mit unseren vorhandenen Voraussetzungen umgehen.

Wir brauchen wieder Männer

Wir brauchen wieder mehr Männer, die sich trauen, ihre Mütter (und Partnerinnen) auch mal zu „enttäuschen“.

Die sich trauen, ihren Weg (mit Liebe) zu gehen und an Hindernissen zu wachsen, ohne sich davon abhalten zu lassen, dass sie jemandem damit auf die Füße treten könnten.

Die Frauen auch einfach mal wieder „Zicke“ sein und jammern lassen, ohne gleich all ihre Probleme lösen zu wollen.

Die den emotionalen Sturm des Femininen auch einfach mal aushalten können.

Die ein Ziel im Leben haben, das sie zu Höchstleistungen motiviert.

Wir brauchen wieder Frauen

Wir brauchen wieder mehr Frauen, die sich erlauben, sich nach einem stressigen Arbeitstag, in dem sie ständig Entscheidungen treffen müssen, auch mal wieder zurückzunehmen und die Verantwortung abzugeben.

Die Männer auch einfach mal wieder „unsensibel“ und „harsch“ sein lassen, ohne sie „erziehen“ zu wollen.

Die sich mal wieder zur Ruhe setzen können, ohne sich vom typisch männlichen Leistungsdruck anstecken zu lassen.

Die ganz Klischee-getreu auch mal „Püppi“ oder „Prinzessin“ sein können, ohne sich damit zu verstecken, aus Angst, damit als „schwach“ bezeichnet zu werden.

Deine Anatomie als Wegweiser

Hast du eine weiche Brust, die Nahrung und mütterliche Liebe spendet? Oder eine harte, muskulöse Brust, an der sich andere auch mal anlehnen können?

Hast du einen nach vorn gerichteten Stab zwischen den Beinen, bereit, in die Welt hinaus zu stoßen und sie mit deiner Weisheit zu penetrieren? Oder geht es dort eher weich nach innen, bereit, die Energien des Lebens aufzunehmen, ihnen Zuflucht zu gewähren und dich von ihrer ungestümen Liebe leiten zu lassen?

Wenn du diese körperlichen Voraussetzungen nicht nutzt, sie verleugnest und dich lieber von rational erschaffenen Idealen leiten lassen willst, dann bist du unglücklich. Gender Mainstreaming ist keine Lösung, sondern eine Ursache des Problems.

Da helfen auch Auswandern und Psychotherapien auf lange Sicht nicht.

Menschen, die ihre natürlichen Voraussetzungen verleugnen sind unglücklich.

Sie werden ständig das unterschwellige Gefühl haben, dass sie nicht das Leben leben, das sie leben sollten.

Lebe mit Natürlichkeit und Respekt

Erlaube dir wieder, dich zu spüren. So zu sein, wie du von Natur aus tatsächlich bist.

Für mich selbst war das der bisher größte Sprung in meiner persönlichen Entwicklung. Der Weg vom Jungen zum Mann, der rein gar nichts mit dem Alter zu tun hat.

Zu einem Erwachsenen, der der Wahrheit ins Gesicht blickt, anstatt sich in Sicherheit und komfortablen Halbwahrheiten zu verkriechen.

Und bitte, eine Sache noch:

Politische Gleichberechtigung ist wichtig. Hat mit Gender Mainstreaming aber rein gar nichts zu tun.

Maskulinität oder Femininität in ein politisches Konstrukt packen zu wollen, ist wie Luft mit Händen zu fassen.

Du wirst es nie schaffen. Beides ist immer und überall präsent, ob du es sehen willst oder nicht. Du wirst keines von beiden je unterdrücken können.

Respekt, Gleichberechtigung und gegenseitiges Verständnis sollten selbstverständlich sein und nicht in Gesetze gepackt werden müssen.

Dass die Menschen sich wieder ihrer ursprünglichen Essenz zu widmen, schließt nicht aus, dass Männer Friseure werden und Frauen in Führungsetagen sitzen. Ganz im Gegenteil.

Es führt eher dazu, dass in sich ruhendeglückliche, starke Männer auch Friseure werden und in sich ruhendeglückliche, starke und strahlende Frauen in Führungsetagen sitzen.

Also: Willst du als Adler weiterhin unter Hühnern leben und irgendwann sterben, ohne dich jemals wirklich vollkommen gefühlt zu haben?

Oder willst du endlich die Flügel ausbreiten und so leben, wie es dich tief in deinem Inneren erfüllt?

Wenn du wirklich bereit bist, dich diesem Thema mehr zu widmen, dann findest du hier mehr dazu (das ist eine Auswahl der wenigen Quellen, die ich dir guten Gewissens empfehlen kann):

Wie stehst du dazu? Hast du das Gefühl, dass du noch wirklich „Frau“ oder „Mann“ sein darfst? Willst du es überhaupt?

Ich würde wirklich gerne wissen, was meine Leser dazu denken, deswegen scheue dich nicht, mir deine Meinung (gerne auch hart und ungeschönt) zu schreiben :-)

Alles Liebe

Arne

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