Der mutige Weg aus der Einsamkeit

Viele Menschen haben oft das Gefühl völlig allein zu sein. Sie fühlen sich einsam.

Kennst du das auch?

Denn wir fühlen uns nicht immer nur einsam, wenn wir wirklich alleine sind. Vielleicht fühlen wir uns sogar in Menschengruppen sehr einsam. Vielleicht fühlen wir uns manchmal sogar bei unseren Liebsten, unseren Kindern, unseren Partnern und unseren Freunden sehr einsam.

Dann fühlen wir uns schlecht. Irgendwie nicht dazugehörig. Gleichzeitig fällt es uns auch verdammt schwer, uns anderen Leuten zu öffnen (was das Gefühl der Einsamkeit in 99% der Fälle sofort besiegen würde).

 

Die Illusion der Schuld

Vielleicht bekommst du dann das Gefühl, dass es an dir liegt.

Vielleicht glaubst du, du wärst nicht gut genug. Nicht attraktiv genug. Nicht interessant genug. Nicht intelligent genug. Nicht entspannt genug. Nicht stark genug.

Jedenfalls ging das mir oft so.

Wenn ich mich nicht absolut unter Kontrolle und hundertprozentig stark gefühlt habe, hatte ich so eine Angst, dass ich den Anderen nicht genügen werde, dass ich mich meistens in mich selbst zurückgezogen und von den Anderen abgekapselt habe.

Vielleicht geht es bei dir aber auch in die andere Richtung. Dann glaubst du vielleicht, dass die anderen Menschen einfach nicht so sind, wie du.

Vielleicht wirfst du ihnen vor, dass sie dich schlecht behandeln (aber sagst du ihnen das auch oder frisst du diese Gedanken nur in dich hinein?).

Vielleicht wirfst du ihnen vor, sie wären zu ungebildet, zu grob, zu unbedacht und zu unbewusst.

Was es auch ist, es wirkt sich nicht gerade positiv auf deine mitmenschlichen Beziehungen aus.

Und dann fragst du dich vielleicht am Ende immer wieder, warum du nicht einfach glücklich sein kannst. Warum schon wieder ein Partner mit dir Schluss gemacht hat (oder warum du schon wieder mit einem “eigentlich perfekten” Partner Schluss machen “musstest”). Warum du so “anders” bist als die anderen.

Aber ist das wirklich wahr? Bist du wirklich so anders als die anderen?

 

Der beste Weg aus der Einsamkeit

Hast du dir schon einmal die Zeit genommen, die anderen kennenzulernen? Oder hast du ihnen schon einmal gezeigt, wer du wirklich bist?

Das ist übrigens eine ernsthafte Frage:

Wissen deine Mitmenschen, wer du wirklich bist? Zeigst du ihnen dein wahres Gesicht?

  • Sprichst du deine Bedürfnisse offen aus, auch wenn sie vielleicht auf Ablehnung stoßen könnten?
  • Sagst du offen deine Meinung zu einem Thema, auch wenn sie eine andere ist, als die deines Gegenübers?
  • Sagst du anderen offen, wie du dich fühlst, wenn sie danach fragen oder versteckst du dich nur? Aus Angst, die anderen mit deinem “wahren Gesicht” zu sehr zu belasten?

Lass mich dir in diesem Fall nur eines sagen:

Die Gedanken, die du über dich hast, sind meistens nicht die Gedanken der anderen.

Vielleicht glaubst du das. Vielleicht findest du immer wieder Beweise dafür, dass du anders wärst und dich eben nicht öffnen kannst, ohne auf Ablehnung zu stoßen.

Aber siehst du auch die Beweise, die dagegen sprechen? Lenkst du deinen Fokus vielleicht so sehr auf die negativen Reaktionen mancher Menschen, dass du die vielen annehmenden, akzeptierenden, liebevollen und bewundernden Reaktionen der anderen Menschen völlig aus dem Blick verlierst?

Guten Morgen, mein Engel :-) Es wird Zeit, aufzuwachen und die Welt wieder als das zu sehen, was sie wirklich ist!

Und damit gibst du der Welt auch wieder die Möglichkeit, DICH zu sehen.

Alles Liebe

Arne

Bild: Alexandru Atudosie / CC

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2016-02-09T18:55:06+00:00

About the Author:

Hi, ich bin Arne. Ich schreibe hier, weil ich etwas geben kann, was zurzeit zur Genüge gebraucht wird. Ich weiß, wie es sich anfühlt, einfach nur planlos und unmotiviert zu "funktionieren", anstatt schon am frühen Morgen voller Energie aufzuwachen und das eigene Leben auf das Vollste zu genießen. Ich habe eine lange und anstrengende Reise hinter mir und will dir in diesem Blog zeigen, wie du deine eigene Reise ab heute etwas beschleunigen kannst. >>Mehr<<

2 Kommentare

  1. Jan 10. Februar 2016 um 10:25 Uhr- Antworten

    Hallo Arne,

    Sehr guter Artikel, sehr schön erklärt. Wenn die Differenz zwischen dem, wie wir uns selbst sehen und dem, wie uns die anderen sehen, zu groß ist, dann verhalten sich die anderen Menschen uns gegenüber nicht so, wie wir das vorhersehen. Das führt zu Verwirrung und kann in einem Teufelskreis der Einsamkeit enden. Denn einsam sind wir dann, wenn wir nicht verbunden sind. Und nicht verbunden sind wir dann, wenn wir uns nicht richtig wahrgenommen fühlen.

    Viele Grüße,
    Jan

    • Arne 17. Februar 2016 um 17:07 Uhr- Antworten

      Hi Jan!

      Danke für deinen Kommentar! Ja, es führt wirklich manchmal zu „Verwirrung“. Gutes Wort dafür ;-)

      lg, Arne

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